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fragen und gedanken

Träume erleben, zärtliche Worte auf die Haut gezaubert.

Wärme auf den Körper gezeichnet,
deinen Atem gefühlt, Berührungen erlebt,
die Pforte der Sinnlichkeit geöffnet.
Leidenschaft, die erbeben lässt,
die Hitze erzeugt,
sich hemmungslos hingibt,
bis zum Schrei der Erfüllung.
Versunken in vibrierenden Explosionen,
liegt der Duft einer berauschenden Zeit,
getragen auf den Schwingen der Sehnsucht.
10.5.06 01:59


urlust ganz von sinnen

außerhalb von raum und zeit
in der tiefe meiner seele
ohne grenzen
selbstlos
weit
sterben

den kleinen tod

der lust

5.5.06 01:11


“weisst du denn, wie wolken schmecken? ... oder hast du schon mal schmetterlinge lachen hören?“

ein schlichtes ja oder nein genügt wohl nicht als antwort auf diese fragen.

und überhaupt, was stellst du mir da für seltsame fragen! bist du ein phantast? ein süßes träumerle? doch nicht etwa im rausch? nein, wahrscheinlich nicht. nun muss ich denken; überlegen. was meinst du nur! du willst mich zum grübeln bringen! wie kannst du nur!


nun gut, so soll es ja auch sein. es sind die gedanken, die wertvoll sind, nicht wahr? aber worauf willst du nur hinaus? fällt gerade der groschen? nein, kann ja nicht sein. es ist der cent, der heute fällt. ist es ein kinderreim aus alten zeiten, ein märchen von andersen?

aber tatsächlich, tatswahrhaftig, fällt mir doch etwas zu deinen fragen ein!
interessante fragen, sehr interessant, wohlgemerkt. diesen sinn, wenn er´s denn ist, hätte ich auf den ersten blick doch nicht vermutet. wie fange ich an? es ist so schwierig zu erklären.

aber nun gut, ich versuche es ...

die wolken. die schmetterlinge. vielleicht sind es auch steine. ein fels. die brandung des meeres, eine auster. äußerlich runzlig, nicht berauschend, eher unscheinbar in der farbe, birgt sie eine verschlossene welt. und doch lässt sie sich öffnen. mit vorsicht in der hohlen hand haltend. ein kurzes messer an ihr ansetzen. vielleicht mehrere male. bis sie ihren widerstand aufgibt. die hand verletzend die sie öffnet. eine welt aus perlmutt. schimmernd und funkelnd. wie der nachthimmel. in der schale ein grünlich grauer schleimiger beutel, die ränder gesäumt von zarten schwarzen spitzen. bedeckt von einer lache aus meerwasser. essen und trinken. in ihrer welt vereint.

all diese dinge sind in mir. sie sind die empfindungen, in die ich eintauche. mein körper empfindet und mein geist taucht hinein. ist es ein versinken in meine gefühle, die gedanken von der bloßen hülle zu lösen oder ist es ein beobachten, weil diese gefühle sich um mich herum bewegen?

beobachten empfinden fallen lassen schweben raum zeit verloren fühlen beobachten schweben lassen fallen.

wenn zustand und gefühle mir erlauben, das denken für einen moment auszuschalten. kein suchen mehr nach lösungen, alles sein lassen wie es ist. mich in meine ratlosigkeit fallen lassen. körper und geist, wie voneinander getrennt. das denken, das fühlen; es gibt kein handeln mehr, nur noch ein versinken. alles ist wie abgeschaltet. ist es stille, in die ich versinke? mein ganzer körper kann es spüren. der mühlstein, der auf meiner brust ruhte, wird von einem lauen sommerhauch hinweg gefegt. mein körper wird weich, ganz sanft, rund und hüllenlos. leicht wie eine feder. im bauch ein warmes gefühl. es breitet sich im ganzen körper aus. meine angespannten glieder gleiten in absolute entspannung. ein kribbeln fährt durch meinen körper, in leichten wellen in den haarspitzen angefangen, setzt es sich fort, fährt durch meine arme, meine brust, meinen leib; es ist so angenehm von dieser lauen brise gestreichelt zu werden. mich ganz diesem gefühl hinzugeben.

im hier und jetzt. weg von gedanken über das warum und wieso. weg von lösungen und verstehen. kein denken mehr. alles liegen lassen, gedanken und gefühle sind weit fort. ausserhalb von raum und zeit, in eine grenzenlose freiheit; in der leere, versinke ich, der himmel, der mond, die erde sind in mir.

ich kann die wolken in mir schmecken und die schmetterlinge lachen hören. ich bin eins mit ihnen. innen und aussen, sind nicht länger zwei, sie haben sich vereinigt, sind zu einem geschmack geworden.


war es ein besuch im SEIN. in der stille, die hinter allem liegt?

-


oder einfach nur bei mir ...
2.4.06 21:39





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